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Zum Artikel "Die undurchsichtigen Wasserpreise" (TV vom 11. April): LESERBRIEF

Gebühren
Zunächst einmal Glückwunsch zu dem sehr guten Artikel über die Wasserpreise. Das Thema ist sicherlich ausbaufähig und von allgemeinem Interesse. Gerade die Gewerbetreibenden sehen sich zunehmend als Melkkühe der Nation. So haben die Wasserwerke in der Verbandsgemeinde Trier-Land den Beitrag für die Oberflächenentwässerung um 60 Prozent erhöht. Dies ist, mit Verlaub, modernes Raubrittertum. Wohl wissend, dass man dem Einfamilienhausbesitzer mit seinem durchschnittlich 700 Quadratmeter großen Grundstück damit in der Summe nicht so wehtut, geht man mit solchen Erhöhungen an die absolute Schmerzgrenze von Gewerbetreibenden, die sehr viel größere Grundstücke für ihre Betriebe vorhalten müssen, teilweise sogar ohne die öffentlichen Wassereinrichtungen (Kanal) überhaupt zu nutzen. Dabei werden genau die gemolken, die mit den Gewerbesteuern letztendlich die öffentliche Hand wesentlich finanzieren. Die Verantwortlichen haben offenbar jegliches Maß verloren. Dieses Thema bedarf dringend der öffentlichen Information und Diskussion. Es kann nicht sein, dass man auf der Ausgabenseite tun und lassen kann, was man will, und sich auf der Einnahmeseite, gesetzlich gedeckt, durch maßloses Erhöhen immer wieder schadlos hält und refinanziert. Die Gewerbetreibenden würden sich freuen, wenn der TV das Thema weiter verfolgen und der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen würde. Ein guter Anfang ist ja schon gemacht. Rudolf Heinzkill, Trierweiler.


Der Sachverhalt in der nachfolgenden Klage eines Bürgers in Rheinland-Pfalz ist in der VG-Tier Land allgemeine Praxis

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